Verantwortung entlang des Produktlebenszyklus.
Der Mensch im Zentrum.
Wir bei Fabromont stellen das Wohlergehen der Menschen in den Mittelpunkt. Sei es der Kunde, der Mitarbeitende, der Nachbar, die Nutzerin oder die Lieferantin. Darum werden bei der Produktentwicklung, der Herstellung und Vermarktung die ökologischen, wirtschaftlichen sowie die sozialen Aspekte im Auge behalten.
Seit unserer Gründung richten wir die Produktentwicklung und Herstellung an ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Kriterien aus. Bereits Anfang der 1990er Jahre hat sich Fabromont als Gründungsmitglied des Verbandes für nachhaltiges Wirtschaften - Ö.B.U. - für wichtige Umweltthemen in der Industrie eingesetzt. Seit zehn Jahren bekennt sich Fabromont durch die freiwillige Teilnahme am Programm der Schweizer Energie-Agentur der Wirtschaft zur aktiven Reduktion der CO2-Emissionen und zur Optimierung der Energieeffizienz. Diese Zielvereinbarung ist vom Bund, den Kantonen und Partnern der Wirtschaft anerkannt.
Dies setzen wir in den Bereichen Herstellung, Logistik, Nutzung und Entsorgung wie folgt um:
In der Herstellung
In unseren Herstellungsprozessen entstehen keine Abwässer und kaum feste Produktionsabfälle. Randabschnitte und pulverförmige Reststoffe werden intern rezykliert. Durch die emissionsarmen Binder (die Emissionseigenschaften wurden nach TÜV PROFiCERT Interior Premium bzw. Blauer Engel geprüft) entsteht auch während der Trocknung kaum eine Abluftbelastung. Ein Grossteil der eingesetzten elektrischen Energie besteht gemäss dem schweizerischen Strommix aus erneuerbarer Quelle (Wasserkraft). Des Weiteren nutzen wir als fossile Energiequelle Erdgas statt Heizöl.
Es werden keine Rohstoffe eingesetzt oder gelagert, die bei einem Störfall durch Auslaufen zu beträchtlichen Umweltschäden führen könnten. Wir setzen spinndüsengefärbte Fasern ein ohne Gehalt an Schwermetallen, ohne Wasserverbrauch zum Färben.
Im Bereich Logistik (Transport, Lagerung, Präsentation, Verarbeitung)
Unsere direkten Vorlieferanten und unsere Kunden kommen alle aus dem europäischen Raum, was relativ kurze Transportwege mit sich bringt. Alle unterschreiben eine Lieferantenerklärung, welche die Verwendung toxikologisch und ökologisch bedenklicher Stoffe ausschliesst. Der Verschnitt kann bei Kugelgarn® aufgrund der richtungsfreien Verlegung geringer ausfallen als bei richtungsgebundenen Bodenbelägen.
Es bestehen geringe Transport- und Lagerrisiken, da die Materialien chemisch inert und nicht explosiv sind.
Dank Rollen von 2 x 32 lfm oder Modulen ist ein einfacher Transport der Endprodukte auf der Baustelle gewährleistet. Der Bodenbelag ist einfach zu verlegen, da er richtungsfrei, staubfrei und mit emissionsarmem Kleber zu befestigen ist.
In der Nutzung
Zur laufenden Reinigung genügt regelmässiges Bürstsaugen. Es werden weder Wasser noch Reinigungsmittel benötigt.
Unsere Produkte sind REACH-konform, frei von PVC und enthalten keine Stoffe, die aktuell als besonders besorgniserregend (SVHC) eingestuft sind.
Textile Bodenbeläge verfügen über Eigenschaften hinsichtlich Wärmeempfinden, Begehbarkeit und Raumgestaltung, die für viele Objektbereiche genutzt werden. Sie weisen schallabsorbierende Eigenschaften auf, die im Rahmen der Raumakustik berücksichtigt werden können. Die textile Oberfläche kann Staubpartikel aufnehmen, bis diese bei der Reinigung entfernt werden. Wir beschichten die Rücken mit emissionsarmem Binder. Die Emissionseigenschaften werden durch anerkannte Prüf- und Zertifizierungssysteme dokumentiert (TÜV PROFiCERT Interior Premium bzw. Blauer Engel).
Bei der Entsorgung
Die lange Nutzungsdauer von Kugelgarn® trägt dazu bei, Ersatz- und Erneuerungszyklen zu reduzieren.
Der Bodenbelag ist unschädlich entfernbar, wird mechanisch mit Stripper entnommen und bleibt dabei weitgehend staubfrei. Die Entfernung geschieht ohne Lösungsmittel und ohne Verletzungsgefahr.
Für unsere Mitarbeiter und die Region
Wir tragen soziale Verantwortung für die unternehmenseigenen Prozesse und bieten zeitgemässe Anstellungsbedingungen: Unsere Mitarbeiter profitieren von überdurchschnittlicher Altersvorsorge (2. Säule) und gleichen Chancen für jüngere und ältere Mitarbeitende.
Unsere Stiftung DLM unterstützt Organisationen und Angebote, die Kinder und Jugendliche aus dem Kanton Freiburg stärken und ihnen unabhängig von den Startbedingungen gute Bildungs- und Zukunftschancen ermöglichen.