Grund- und Mittelschule Langweid am Lech
Kugelgarn® für Schulen als Lebensort
| Bauherr: | Gemeinde Langweid, D-Langweid am Lech |
| Architektur: | Balda Architekten GmbH, D-Fürstenfeldbruck |
| Verleger: | Edmund Hattler Bodenbeläge, D-Graben-Lagerlechfeld |
| Belag: | Kugelgarn® Symphonie mergel 747 |
| Lieferform: | Bahnenware |
| Gesamtfläche: | 4300 m2 |
| Fotograf: | Filmovo GmbH |
Interview mit dem Schulleiter der Grund- und Mittelschule Langweid am Lech, Christian Reckerth,, dem Schülersprecher Emanuel Daniel sowie Fabromont-Mitarbeiter Thomas Bock:
Seit zwei Jahren und nach einer Bauzeit von nur zwei Jahren lernen Schülerinnen und Schüler in der neu gebauten Grund- und Mittelschule in Langweid am Lech in einer Umgebung, die bewusst auf Wohnlichkeit und Ruhe setzt. Ein zentrales Element dieses Konzepts ist der Kugelgarn®-Bodenbelag in der Qualität Symphonie mergel. Christian Reckerth, im fünften Jahr Schulleiter, spricht im folgenden Interview über Entscheidungsprozesse, Akustik, Alltagstauglichkeit – und warum sich die Wahl des Bodens für ihn in jeder Hinsicht bewährt hat.
Fabromont: Waren Sie in den Entscheidungsprozess bei der Gestaltung der neuen Schule, vor allem beim Bodenbelag, eingebunden? Was hat Sie in dem Fall überzeugt?
Christian Reckerth: Balda Architekten haben sehr früh mit mir die Thematik der Bodenbeschaffenheit besprochen. Wir standen vor der grundsätzlichen Entscheidung: Wählen wir etwas mit wohnlichem Charakter oder etwas, bei dem eher Pflegeleichtigkeit und glatte Oberflächen im Vordergrund stehen? Wir waren uns glücklicherweise sehr schnell einig, dass wir die Lösung bevorzugen, die wir heute haben. Für uns ist Schule nicht nur ein Lernort, sondern für die Kinder auch ein Lebensort, an dem sie viele Stunden verbringen. Deshalb war uns Wohnlichkeit und eine fast schon heimelige Atmosphäre wichtig.
Auch bei der Farbgestaltung waren wir eng eingebunden. Es gab Farbmuster, bei denen wir mitsprechen konnten. Wir haben darauf geachtet, dass das Farbzusammenspiel mit den anderen sichtbaren Oberflächen stimmig ist. Insgesamt waren wir sehr intensiv in die Prozesse eingebunden. Nach zwei Jahren Nutzung kann ich sagen, dass wir uns Gott sei Dank nicht von dieser Entscheidung haben abbringen lassen. Der Boden bewährt sich im Alltag und fällt in keiner Weise negativ ins Gewicht.
Fabromont: Was war Ihnen persönlich bei der Gestaltung der neuen Schulräume besonders wichtig?
Christian Reckerth: Uns war wichtig, dass Schule nicht nur funktional ist, sondern eine Atmosphäre schafft, in der sich Kinder wohlfühlen. Die Wohnlichkeit und die entstandene Heimeligkeit standen für uns im Vordergrund.
Fabromont: Haben Sie Veränderungen in der Konzentration oder Lernatmosphäre bemerkt?
Christian Reckerth: Was jeder, der dieses Haus zum ersten Mal betritt, sofort bemerkt, ist die Akustik. Viele Gewerke tragen dazu bei, aber sicherlich auch der Boden, der Schall aufnimmt und nur in geringem Masse reflektiert. Diese Grundruhe überträgt sich tatsächlich auch in die Klassenräume. Es hallt bei uns nicht, daher ist es nicht notwendig, laut zu sprechen – eine normale Sprechlautstärke genügt. Das ist das Zusammenspiel aller Gewerke: des Bodens, der Schallelemente an den Decken und der Holzwände, die gemeinsam diese angenehme Atmosphäre schaffen.
Fabromont: Was passiert, wenn es Flecken oder Beschädigungen gibt?
Christian Reckerth: Im schulischen Alltag passiert natürlich das ein oder andere Malheur. Das erste liess nicht lange auf sich warten. Wir haben sehr schnell einen handelsüblichen Nassstaubsauger angeschafft, der bis heute alle Anforderungen erfüllt. Bisher gab es keinen Fleck oder Unfall, den wir damit nicht vollständig beseitigen konnten – auch ohne Rest- oder Randflecken nach dem Auftrocknen. Für den Fall einer irreparablen Beschädigung wurden wir vom Hersteller darauf hingewiesen, dass ein teilweises Ausschneiden und Neueinsetzen von Elementen möglich ist.
Fabromont: Was ist das Besondere an Kugelgarn®?
Christian Reckerth: Besonders hervorzuheben ist die bereits erwähnte Akustik. Zudem entsteht eine optisch geschlossene, bündige Fläche ohne sichtbare Nähte. Ich habe die Bahnen beim Verlegen gesehen – im fertigen Zustand sind keine Nähte mehr erkennbar. Es entsteht eine bündige Fläche, sodass auch kleinere Elemente problemlos ausgetauscht werden können. Ich wüsste keinen Raum, in dem ich im Nachhinein sagen würde, wir hätten dort lieber einen anderen Boden gewählt.